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PEOPLES N - Z

NICO

Selten eine Künstlerin in der Popmusik so unübersehbare Spuren hinterlassen wie Nico und ist doch dabei fast unsichtbar geblieben. Ob Dark Wave oder Gothic, Gruft- und Pop-Acts wie Bauhaus oder Siouxsie & the Banshees, sie alle blühen seit den späten 70ern / frühen 80ern auf dem von Nico beackerten Terrain. Von den Fans vergöttert ist Nico konsequent ihren Weg gegangen - und dies nicht nur in musikalischer Hinsicht. Anstatt die Erwartungen des Musikgeschäftes oder ihrer Lebenspartner zu erfüllen, zog sie sich lieber in die - oft drogenumwölbte - innere Emigration zurück. Ihrer Musik haftet deshalb die Aura des Authentischen an: Unter den dicken Schichten ihrer zumeist von deprimierend düsterer Mystik geprägten Lieder, blickt man in die Abgründe eines wahrhaftig ernsten Menschens.

Nico, geboren am 16. Oktober 1938 in Köln als Christa Päffgen, wuchs mit Mutter und Großeltern in Lübbenau im Spreewald nahe Berlin auf. Sie ist ein eher ernstes und ruhiges kleines Mädchen, das sich gerne von den anderen absondert. Der Friedhof von Lübbenau wird zu ihrem liebsten Spielplatz. Ihr Vater, nach ihrer Geburt zur Wehrmacht eingezogen, kehrt, obwohl er den Krieg überlegt hat, nie zur Familie zurück. Ihre Mutter spricht oft von Selbstmord. Nach dem Krieg zieht Margarete Päffgen mit ihrer Tochter nach Berlin, wo sie als Schneiderin arbeitet.

In Kalifornien trifft sie Jim Morrison und Nico färbt ihre Haare aus Liebe zu ihm rot. Morrison bestärkt Nico darin, eigene Songs aufzunehmen, fordert sie auf, ihre Träume zu notieren und dann zu vertonen. "The Marble Index", ihre nächste Platte, ist ein unbarmherziges, erschreckendes Werk. John Cale, der sich ebenfalls mit Lou Reed zerstritten hat, produziert und arrangiert das Album. Nicos desillusionierende Texte handeln von der Unmöglichkeit zu lieben, denn die Liebe zwischen zwei Menschen führt zur Vernichtung. Jeder Kontakt zu menschlicher Gesellschaft ist abgebrochen. Es bleiben arktische Kälte und Finsternis, und im Tod liegt Erlösung. Auf andere wirkt Nico jetzt distanziert und beziehungslos. Freunde, Jahre und Orte haben keine Bedeutung mehr. Sie scheint seltsam entrückt und unbesitzbar. "Manchmal, wenn man mit ihr redete, starrte sie in die Luft. Sie antwortete nicht, war geistesabwesend. Aber Stunden oder gar Tage später kam sie auf das Thema zurück, als sei nur eine Minute vergangen", erzählt John Cale. "Ich fand das toll. Sie war wie ein Alien - nicht von dieser Welt. Verloren." 1970 stirbt ihre Mutter an einer doppelseitigen Lungenentzündung.


Nico mit Brian Jones

Im Sommer 1988 veranstaltet der ehemalige Liebhaber Lutz Ulbrich ein Festival im Berliner Planetarium. Er lädt Nico ein, die am 4. Juni 1988 mit ihrer Band the Faction in Berlin eintrifft. Das Konzert - die Musik wird mit optischen Effekten untermalt - wird ein gewaltiger Erfolg, das Publikum will eine Zugabe. Nico singt "You Forget to Answer". Es ist der letzte Song, den sie je auf einer Bühne singen wird. Nico mietet für sich und ihren Sohn ein Haus auf Ibiza. Seit dem Konzert in Berlin leidet sie unter Kopfschmerzen. Am Mittag des 18. Juli 1988 zeigt das Thermometer über 40 Grad. Nico trägt eine schwarze Lederhose, ein schwarzes Sweatshirt. Ari zum weiteren Hergang. In der Mittagshitze macht sie sich mit dem Fahrrad nach der 10 lm entfernten Ibiza-Stadt auf, um etwas Haschisch zu kaufen. Unterwegs auf dem Marktplatz versagen plötzlich ihre Kräfte. Sie kann nicht mehr sprechen und ist halbseitig gelähmt. Ein junges Paar lädt sie ins Auto und fährt die Krankenhäuser der Insel ab. Im ersten sind keine Ärzte da, im zweiten auch nicht. In der größten Klinik der Insel wird sie endlich operiert. Sie stirbt an den Folgen eines Blutgerinnsels im Gehirn. Am 16. August 1988 wird ihre Asche in Berlin-Grunewald neben dem Grab ihrer Mutter beigesetzt.


Das Grab in Berlin-Grunewald mit ihrer Mutter

Text und Bilder von der deutschen Fansite:
http://de.geocities.com/nico_fanpage


NIETSCHE, FRIEDRICH WILHELM


Nietzsche um 1875

Friedrich Wilhelm Nietzsche (* 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen; † 25. August 1900 in Weimar) war ein deutscher Philosoph und klassischer Philologe.

Jim Morrison war ein glühender Verfechter seiner Werke und Theorien.


RAISSON, ALAIN

Feuerwehrhauptmann aus Paris, der mit seinem Team als erster nach dem Notruf in der Rue Beautreillis 17 eingetroffen war.

Er startete auch die Wiederbelebungsversuche, die aber zwecklos waren


RONAY, ALAN


Alan Ronay + Jim vor einem Strassencafe während ihres Ausfluges
© Foto by Alan Ronay (Bild wahrscheinlich von Pam geknipst)


ROTHCHILD, PAUL
Actor. Producer: Born April 18, 1935


Janis Joplin + Paul Rotchild in Los Angeles, summer 1970
( Photo Copyright © Clark J. Pierson )

Produzent der folgenen Songs:
The Doors Alabama Song
The Doors Back Door Man
The Doors Been Down So Long
The Doors Blue Sunday
The Doors Break On Through
The Doors Break On Through (To The Other Side)
The Doors Cars Hiss By My Window
The Doors Crawling King Snake
The Doors End Of The Night
The Doors Five To One
The Doors Hello, I Love You
The Doors Hello, I Love You, Won't You Tell Me Your Name?
The Doors Horse Lattitudes
The Doors Hyacinth House
The Doors I Can't See Your Face In My Mind
The Doors I Looked At You
The Doors Indian Summer
The Doors L'America
The Doors Land Ho!
The Doors Light My Fire
The Doors Love Her Madly
The Doors Love Me Two Times
The Doors Love Street
The Doors Maggie M'Gill
The Doors Moonlight Drive
The Doors My Eyes Have Seen You
The Doors Peace Frog
The Doors People Are Strange
The Doors Queen Of The Highway
The Doors Road House Blues
The Doors Runnin' Blue
The Doors Ship Of Fools
The Doors Soul Kitchen
The Doors Spanish Caravan
The Doors Strange Days
The Doors Take It As It Comes
The Doors The Changeling
The Doors The Crystal Ship
The Doors The End
The Doors The Soft Parade
The Doors The Spy
The Doors The Unknown Soldier
The Doors The WASP (Texas Radio)
The Doors Touch Me
The Doors Twentieth Century Fox
The Doors Waiting For The Sun
The Doors When The Music's Over
The Doors Wild Child
The Doors You Make Me Real
The Doors You're Lost Little Girl


SIDDONS, BILL
Erst Roadmanager, später Manager
der Doors und Crosby Stills & Nash

Bill Siddons was the original manager of the Los Angeles based rock band The Doors. He was replaced by Danny Sugerman shortly after the death of Door's lead singer Jim Morrison. His character appears in the Oliver Stone movie on The Doors.

Bill Siddons meets Jim Morrison
I graduated from high school in 1965 and then went to Cal State Long Beach. After Rich started helping with the Doors equipment, he started telling me about them, but I wasn't very interested. I didn't know who the Doors were, 'cause they hadn't had a hit yet. When he offered me a trip to San Francisco, I said 'OK, I'll go.'

We ended up sitting in the audience at this show at the Avalon Ballroom (May 12, 1967), watching this maniac. What I remember is Jim on stage. I wasn't affected one way or the other by meeting him, but when I saw him on stage I was more emotionally gripped and moved and disturbed than I had ever been at any similar type of thing.

I remember thinking, WHAT? What is he saying? What is he doing? I don't get it. And then he said something about 'Awkward instant/And the first animal is jettisoned/Legs furiously pumping/Their stiff green gallop' and I went, 'This guy is completely out of his mind,' But I was moved by it, I could feel it. It was the first time poetry had been a movie to me, the images were so strong that they came to mind in a photo form. I could see the horses jumping off the boat. I could see them drowning.

So what was my first impression of Jim? He scared me to death.
Copyright 2002 by Bill Siddons/ Waiting-forthe-Sun.net


SUGARMAN, DANNY
Bürohelfer, Fan, später Manager


gest. Mittwoch, 05. Januar 2005 an Lungenkrebs

Danny Sugerman, Freund und später Manager der Doors, Iggy Pops und anderer Superstars. Danny erzählt vonseiner öden Kindheit im gepflegten Vorort Beverly Hills, dessen tote Atmosphäre allein durch Dannys ständige Aufsässigkeit belebt wurde. Von der Faszination, die Jim Morrison wie kein anderer auf seine Generation und auf ihn ganz persönlich ausstrahlte. Von Rebellion, Sex, Musik, Suff. Und von den Drogen, die ihn fast umbrachten.


Ray Menzarek
+ D. Sugarman

D. Sugarman
+ Iggy Pop

Iggy Pop, D. Sugarman
+ Ray Menzark

Sabine H. aus einem kleinen Ort in der Nähe von Kaiserslautern und zur Zeit die deutsche Managerin von Darryl Read, der demnächst wieder eine CD mit Ray Manzarek auf den Markt bringt, lernte Danny Sugarman 19.. in Los Angeles kennen und war bis zu seinem Tod mit ihm befreundet. Nicht sexuell, sondern platonisch rein.

Wer mehr über Sabine, Danny Sugarman und ihre Begegnung mit Waylon Krieger (dem Sohn von Robby) wissen möchte, der soll ihre website besuchen:
www.beepworld.de/members88/william-blake99


TREANOR VINCEVince Treanor
Doors road manager/sound technician
December 26 1967 - January 19 1972


VALENTINE, ELMER + TANZINI, PHIL
+
press agent DAVIS, SHELLY + attorney FLIER, THEODORE F. + (?) MAGLIORI, MARIO

waren die Besitzer des WHISKY A GO GO zu den Anfängen der DOORS
Phil Tanzini warf die Band aus dem Club, nachdem Jim Morrison zum ersten mal live die Zeile "Mother, I want to fuck you..." in dem Titel THE END gesungen hatte.

Elmer Valentine is the founder of two famous West Hollywood, California nightclubs: Whisky a Go Go and The Roxy Theatre. A former Chicago police officer, Valentine co-founded the Whisky in 1963 with partners Phil Tanzini, press agent Shelly Davis, and attorney Theodore F. Flier.

The Roxy has remained a staple of the Sunset Boulevard club scene in the mid-2000s. The Whisky still exists but is no longer considered a prestigious venue, and is widely regarded as being in decline.


Elmer Valentine

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VARDA AGNES

Agnès Varda (* 30. Mai 1928 in Brüssel, Belgien) ist eine der Schlüsselfiguren des modernen Films und eine der führenden weiblichen Filmemacher. Von einigen Kritikern wird sie häufig als „Großmutter der Nouvelle Vague“ bezeichnet.

Agnes Varda wurde 1928 als Tochter einer Französin und eines Griechen in Brüssel geboren. Mit 26 drehte sie ihren ersten Spielfilm "La Pointe Courte". Dieser Film basiert auf einer Geschichte von William Faulkner. 1961 erschien der Film "Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7", der 1963 einen französischen Kritikerpreis gewann. 1962 heiratete sie Regisseur Jacques Demy, mit dem sie bis zu seinem Tod im Oktober 1990 zusammen blieb. Im Oktober 1972 kam ihr Sohn Mathieu Demy auf die Welt, der später selbst Schauspieler wurde. 1965 entstand das Werk "Glück aus dem Blickwinkel des Mannes", ein Film mit einer starken feministischen Sichtweise. Auf der Berlinale 1965 erhielt Varda dafür den Spezialpreis der Jury. 1967 war sie neben Claude Lelouch, Jean-Luc Godard und Chris Marker an der Dokumentation "Fern von Vietnam" beteiligt. Dies war einer der ersten Filme die sich kritisch mit dem Vietnamkrieg beschäftigt haben. 1969 entstand "Lions Love", in dem unter anderem Andy Warhol und Jim Morrison zu sehen sind. Neben experimentellen Spielfilmen legte sie ihr Augenmerk in den 1970er Jahren auf Dokumentationen wie "Black Panthers" (1968 entstanden bei einer Reise in Amerika), "Daguerrotypen" (1975), "Réponses des femmes" (1975) und "Ulysse" (1981). Für die letzten beiden Film bekam sie jeweils einen Cesar in der Kategorie "Bester kurzer Dokumentarfilm". 1985 gewann ihr Film "Vogelfrei" den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig. 1987 drehte sie ein ungewöhnliches Filmportrait über Jane Birkin "Jane B. par Agnes V.". 1991 verfilmte sie als Hommage an Jacques Demy dessen Drehbuch "Jacquot de Nantes". "Die Sammler und die Sammlerin" wurde 2001 von der Los Angeles Film Critics Association als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Varda lehrt heute als Professorin für Film und Dokumentarfilm an der European Graduate School in Saas-Fee, Schweiz.

Sie lernte Jim Morrison in Paris kernen, da er Verbindung zu Regisseuren suchte, die seinen Film WHY fertig stellen sollten. Agnes und Jim wurden Freunde bis zu seinem Tod.

Diese Bilder entstanden, als Jim mit seinem Freund Alan Ronay (aus Amerika ?) Agnes an ihrem Drehort besuchte, um sich die Dreharbeiten anzuschauen.
Links im Bild Agnes Verda

Jim Morrison + Agnes Verda


Schauspieler am Set


WARHOL, ANDY
Artist famous for more than fifteen minutes. Gave Jim Morrison a gold Louis XIV phone.


Andy Warhol



Plakate von Andy Warhol für DOORS-Concerte
in Bill Grahams Fillmore East in New York


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